16. Juni

18:00 Uhr

DJK-Ost


Im Jahr 2026 widmet das Museum Ludwig in Köln anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine große Ausstellung. Ralf Menge zeigte mit seinem Film "Yayoi Kusama im Museum Ludwig" eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, und durch eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur. Die groß angelegte Ausstellung erstreckt sich über die gesamte Wechselausstellungsfläche des Museum Ludwig hinaus und bespielt auch weitere Bereiche des Hauses, wie die Dachterrasse mit dem Dom im Hintergrund. Sowohl die Ausstellung als auch der Film sind interessant und sehenswert.

 

Die Ghats von Varanasi sind die kilometerlangen, stufenartigen Uferbefestigungen am heiligen Ganges in Indien. Ghat, ein Begriff kann je nach Kontext entweder eine Reihe von Stufenhügeln oder die Reihe von Stufen, die zu einem Gewässer oder Kai führen. In ihrem Film „An den Ghats von Varanasi“ führten uns Doris und Cord von Restorff in das religiöse Zentrum von Varanasi. Die Ufer sind von Tempeln gesäumt und dienen als Pilgerort zur rituellen Reinigung. Tausende versammeln sich jeden Abend bei Einbruch der Dämmerung, um die faszinierende Feuerritual-Zeremonie zu beobachten. In der hinduistischen Tradition ist die Einäscherung eines der Übergangsriten, und die Ghats von Varanasi gelten als einer der glückverheißenden Orte für dieses Ritual. Mit ihrem informativen und reizvollen Film führten uns die beiden Autoren in eine für uns fremde und mystische Welt.

In ihrem zweiten Film führten uns Doris und Cord von Restorff an die berühmtesten Wasserfälle Argentiniens. Sie liegen im Nordosten des Landes an der Grenze zu Brasilien und zählen zu den größten Wasserfällen der Erde. Die Wasserfälle von Iguazú sind eines der spektakulärsten Naturschauspiele auf dem südamerikanischen Kontinent. Bis zu 7.000 Kubikmeter Wasser stürzen – abhängig von der Jahreszeit und dem Wasserstand – in jeder Sekunde über die Felsen. In ihrem Film zeigten sie die atemberaubende Natur und die gewaltigen Wassermassen der Iguazú-Fälle hautnah. Durch sintflutartige Regenmengen färbte sich das Wasser durch die mitgeführten Sedimente braun.

 

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