13. Januar

18:00 Uhr

DJK-Ost


Zum ersten Clubabend im Jahr 2026 konnte Doris v. Restorff 17 Mitglieder begrüßen.

"Kunst mit Kabel", so der Titel des Films von Helmut Henzler, mit dem das diesjährige Filmprogramm eröffnet wurde. Er hat eine besondere Ausstellung im ZKM mit eindrucksvollen Bildern dokumentiert. Technologien als Ausdruck von Kunst wurden in teils interaktiven Installationen namhafter Künstler und Künstlerinnen zu verschiedenen Themen wie Evolution, Zukunft, Vergangenheit und Kommunikation dargestellt. Der sorgsam recherchierte Kommentar begleitet die Zuschauer durch diesen außergewöhnlichen Film.

2500 Jahre alt und so aktuell: das zeigte sich bei einem weiteren Film von Ulrich Streit über ein historisches Thema. Er hat in seinem 14-minütigen Film "Die Perser" die gleichnamige Tragödie von Aischylos hervorragend umgesetzt. Im Wechsel von Chorgesang und Monologen wird vor großartiger Kulisse in einzelnen Episoden die Geschichte von Xerxes und dem Untergang der griechischen Flotte in der Seeschlacht von Salamis erzählt, eine Reflexion über die Vergänglichkeit von Macht und Einfluss.

Ebenfalls KI-basiert war der Film von Eberhard Halter "Der Apfelgarten", eine Geschichte aus dem 16. Jahrhundert. Eine junge Frau namens Dagmar wünscht sich einen klugen Ehemann und stellt Bewerbern eine knifflige Aufgabe: wie viele Äpfel müssen geerntet werden, damit für Dagmar am Ende genügend Äpfel übrigbleiben. Besonders hervorzuheben ist die Darstellung der einzelnen Figuren, vor allem der kleine Junge mit seinem Lächeln hat es den Zuschauern angetan. Eine schöne Geschichte und in 5 min. einzigartig umgesetzt.

Den Schlusspunkt dieses Abends setzte im wahrsten Sinne des Wortes Georg Kleinert mit seinem Film "Strange Stuff". Ein ganzes Jahr hat er an dieser Animation gearbeitet. Die Farben weiß und schwarz dominieren die Szenerie aus tanzenden Kreisflächen und sich schubsenden Rechtecken, dazwischen sieht man auch Figuren wie z.B. einen Elefanten, der einen Balken in die Luft stößt. Sie bewegen sich im Takt zum hinterlegten Musikstück "Nature et Progrès" von Christoph Haberer. Einfach perfekt gemacht!

 

Alle Anwesenden waren sich einig, dass dieser Clubabend mit hervorragenden, sehenswerten Filmen ein ganz besonderer zum Beginn des Jahres 2026 war.

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