Events 2018

06.- 08 Juli 2018

Clubausflug nach Gengenbach

Gengenbach, die denkmalgeschützte Altstadt am Eingang des reizvollen Kinzigtals öffnet ihre Tore gerne dem Besucher. Die Stadt der Türme und Fachwerkhäuser lädt ein zu einem geschichtsträchtigen Spaziergang vorbei an barocken Patrizierhäuschen und dem imposanten Rathaus, zu dessen Füßen der Ritter auf dem Marktbrunnen wacht, hinein in die romantischen Gassen, wo die Zeit scheinbar still steht. Im Kontrast mit dem weißen Gemäuer der Häuser steht das dunkle Holz der hervorragenden Stockwerke, Galerien und Fenstererker. Sehenswert sind auch die ehemalige Klosteranlage und daneben der aufragende Turm der Stadtkirche St. Marien, der als einer der schönsten Barockkirchtürme Süddeutschlands gilt. Auch die Stadtmauer mit Wehrgang, stattlichem Kinzig- und Obertorturm, die die wehrhafte Befestigung von einst erahnen lassen, zeugt von der reichen Vergangenheit Gengenbachs. Überall erfreut reicher Blumenschmuck und schmale Gässchen zu idyllischen Plätzen verführen zum Verweilen und Genießen. Mag sich der Besucher manchmal auch in ein Freilichtmuseum versetzt fühlen, das Städtchen ist doch voller pulsierendem Leben.

Bild: Rainer A. Meyer
Bild: Rainer A. Meyer

 

Beenden Sie eine Stadtführung im Kräutergarten des ehemaligen Benediktinerklosters. Stoßen Sie mit Wein oder Sekt auf Ihr Zusammentreffen in Gengenbach an und verkosten Sie dazu Datschkuchen aus der Klosterbäckerei oder ein gutes Stück Gugelhupf.

Bild: Rainer A. Meyer
Bild: Rainer A. Meyer

 

Das Narrenmuseum im Niggelturm beschäftigt sich mit der schwäbisch -alemannischen Fasnet. Hier sind zahlreiche närrische Masken und Kostüme des gesamten schwäbisch alemannischen Raumes zu bestaunen. Sie erfahren auch wie die „ Fünfte Jahreszeit “ in Gengenbach gelebt wird.

Bild: Rainer A. Meyer
Bild: Rainer A. Meyer

 

Genießen Sie den tollen Ausblick vom Niggelturm über die Dächer der Stadt.

Bild: Rainer A. Meyer
Bild: Rainer A. Meyer

 

Die Zeller Keramik in Zell am Harmersbach ist eine der ältesten Keramik-Manufakturen in Deutschland. Ihr bekanntestes Kultdekor „Hahn und Henne" trat 1898 seinen Siegeszug um die Welt an. Aber auch Dekore wie „Alt Straßburg" oder „Favorite" haben heute bereits Sammlerstatus erreicht. Neben diesen Traditionsgeschirren fertigt die Zeller Keramik Dekore im modernen Landhausstil. Im angeschlossenen Museum können Besucher den Keramikmalerinnen über die Schulter schauen.

Bild: Rainer A. Meyer
Bild: Rainer A. Meyer

 

Der landesweit bekannte Fürstenberger Hof ist ein lebendiger Zeuge der Vergangenheit des Harmersbachtales. Den mächtigen Schwarzwaldhof hat vor über -350 Jahren eine Familie „aus dem Fürstenbergischen" (dem Gebiet der Fürsten zu Fürstenberg) erbaut. Bis 1971 wurde er noch voll bewirtschaftet! Seit 1974 ist er Heimatmuseum; 1991 brannte er bis auf den Wohnteil nieder; bis 1993 wurde er original getreu nach den alten Plänen ganz aus Schwarzwaldstämmen - von 1504 Eichenholznägeln zusammengehalten - durch freiwilligen Einsatz der Vereine und Bürger in unzähligen Arbeitsstunden wieder aufgebaut.

Bild: Rainer A. Meyer
Bild: Rainer A. Meyer

 

Besonders ungewöhnlich: Der Fürstenberger Hof ist eingerichtet, als sei die ganze Familie eben aus dem Haus gegangen und habe alles bequem stehen und liegen gelassen: Die „Gute Stub" mit dem Herrgottswinkel; die rußgeschwärzte Küche mit offenem Rauchabzug; das großzügig ausgestattete Hochzeitszimmer; das Schlafzimmer mit romantischem Himmelbett; den komplett ausgestatteten Aussteuerschrank; den Sonntagsschlitten für die Fahrt zur Kirche; Großmutters Zimmer: sogar das Bettfläschle für die kalte Nacht liegt bereit!

Bild: Rainer A. Meyer
Bild: Rainer A. Meyer

12. Mai 2018

Filmer des KFVC bei der DAFF erfolgreich

Wieder eine Auszeichnung der beiden Karlsruher Filmemacher Doris und Cord von Restorff vom Karlsruher Film- und Videoclub. Nach mehreren Wettbewerbsebenen haben sie sich mit zwei ihrer Filme für die Deutschen Filmfestspiele des nicht-kommerziellen Films aus über 1.000 eingereichten Filmen qualifiziert.

Bild: Manfred Krause BDFA
Bild: Manfred Krause BDFA

Nach schwierigen und auch etwas riskanten Dreharbeiten entstand ihr Film "Alltag im Slum von Nairobi". Der Film begleitet hautnah die dort lebenden Menschen, die auf engstem Raum und unter schlimmen Bedingungen ihr Zuhause haben. Dieser zweitgrößten Slum hat über 400.000 Bewohner, viele von ihnen sind HIV-positiv oder haben andere unheilbare Krankheiten. Die Kirchen im Slum geben ihnen jeden Sonntag mit ihren Gottesdiensten Kraft und Mut, die neue Woche zu überstehen. Das Publikum war sehr berührt.

Bild: Manfred Krause BDFA
Bild: Manfred Krause BDFA

Ein Kontrast ist dagegen ihr einminütiger Spielfilm "Ein guter Deal", ein verfilmter Witz, bei dem die Zuschauer herzhaft lachen konnten. Diesen Film drehten sie zusammen mit Rainer Meyer.

Auf dem Foto zusammen mit Werner Mahl, der uns begleitet hat.

Text: Doris von Restorff

 

4. Februar 2018

Großes Kino unseres Clubs

Zum 9. Mal fand sie am Sonntag, dem 04.02.2018 statt: unsere traditionelle Filmschau im „Universum- Kino“ am Europaplatz. Zehn ausgewählte Streifen unserer Mitglieder flimmerten über die Leinwand.

Im Mittelpunkt standen natürlich Reisefilme aus aller Welt. Noch relativ nah, aber wenig bekannt und bereist ist die Hallig Nordstrandischmoor, festgehalten von Alexandra und Emanuel Kastner. Schon etwas weiter weg besuchten Ingrid und Rainer Meyer die Insel Sao Miguel, auf der das Azoren-Hoch seinem Namen alle Ehre machte. In Nepal konnte Jörg Koehler hautnah das Shivaratri-Tempelfest miterleben, ein großartiges Festival zu Ehren des Gottes Shiva, das noch sehr ursprünglich gefeiert wird. Ebenso unbekannt sind die Jaguarmenschen im Westen Brasiliens, mit denen Doris und Cord von Restorff den Amazonas-Urwald durchstreiften und dabei ihr noch sehr traditionelles Leben kennenlernten. Karin und Gert Rüfer erlebten „Nyepi, den Tag der Stille“, das Neujahrsfest der Balinesen. Ihm folgte am nächsten Tag ein rauschendes Fest, an dem selbstgefertigte und furchteinflößende Dämonen die Menschen in einem großen Umzug in den Bann zogen. Und zu guter Letzt zwei Japan-Filme von Dirk Pel: das Adachi-Museum mit Blick in eine faszinierende Gartenlandschaft, sowie ein Kurzfilm über das Museum in Hiroshima, der uns wieder einmal bewusstmachte, was die Atombombe schreckliches angerichtet hat.

Mehr lokalen Bezug hatte „Der Klang des Windes“, ein Film, in dem Ulrich Streit verschiedene wohlklingende Windharfen in Karlsruhe und Umgebung vorstellte. Jürgen Kumm hat uns durch den besonders schönen Rhododendron – Park in Karlsbad geführt. Am Anfang stimmte uns der Bläserchor Karlsruhe-Mühlburg mit einem musikalischen Potpourri ein, das er als Gastspiel in Holland gab, festgehalten von George Kleinert.

Bild: Rainer A. Meyer
Bild: Rainer A. Meyer

Alle Full-HD Filme nahmen in 16:9 fast die gesamte Breite der Leinwand ein. Drei Filme liefen sogar im Format 21:9, also im echten Kinoformat! Die Qualität war überwältigend! Unser Dirk Pel hat die gesamte Präsentation perfekt vorbereitet, diese Professionalität hat unsere Zuschauer begeistert. Bemerkenswert war auch seine gleichmäßige Tonaussteuerung der Filme, wobei er nach den Richtlinien der EBU Norm R128 vorgegangen ist, wie es heute auch beim Hörfunk und den meisten Fernsehsendern üblich ist. Dadurch erreichte er, dass während der gesamten Vorführung überhaupt nicht nachgepegelt werden musste.

So stieß diese Veranstaltung wieder auf einhellige Begeisterung. Zugleich spendeten unsere Gäste mehrere Hundert Euro für die „Karlsruher Vesperkirche“, eine großartige Einrichtung für Hunderte von Bedürftigen, die in unserer Stadt unter erschwerten Bedingungen leben. Insgesamt eine exzellente Werbeveranstaltung für unseren Club und den BDFA!

Text: Doris von Restorff

 

30. Januar 2018

Dank für lange Mitgliedschaft

Was ist ein Verband ohne engagierte Mitglieder? Herzlich wenig. Das weiß man auch beim Landesverband Baden-Württemberg im Bundesverband Deutscher Filmautoren (BDFA) und so wurde die Gelegenheit genutzt, bei der 33. Videografika in Ludwigsburg offiziell danke zu sagen. Wer nicht nach Ludwigsburg kommen konnte, wird bei passender Gelegenheit die entsprechende Auszeichnung erhalten.

Bild: BDFA-LVBW
Bild: BDFA-LVBW

 

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Karlsruher Film- und Videoclubs überreichte unsere 1. Vorsitzende Doris von Restorff unserem langjährigen Mitglied Georg Stumpf die Ehrenurkunde und die silberne Ehrennadel des BDFA.

Bild: Eleonore Güntzel
Bild: Eleonore Güntzel
Veranstaltungen des KFVC
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Mitglied im:

http://www.filmboard-karlsruhe.de
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http://www.bdfa-lvbw.de
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http://www.bdfa.de
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Gemafreie Musik für Hobby-Filmer
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