24. März
18:00 Uhr
DJK-Ost
Doris von Restorff begrüßte die Anwesenden und erinnerte daran, dass das Treffen in 14 Tagen ausfallen wird, denn das Restaurant hat geschlossen. Danach begrüßte sie herzlich den Gast Dr. Scheffer, welcher sich danach selbst vorstellte und einen kurzen Abriss seines Filmschaffens erläuterte.
Der erste Beitrag des Abends stammte von Emanuel Kastner. Sein Film war ein Bericht von der Kapelle Santa Maria degli Angeli auf der Alpe Foppa am Nordosthang des Monte Tamaro im Tessin. Neben der eindrucksvollen filmischen Dokumentation des Bauwerks mit seiner Porphyrverkleidung zeigt er auch die Entwurfsskizzen des Architekten Mario Botta aus den Jahren 1990 bis 1992. Gut gelungen war die Darstellung des Innenraums der Kapelle, sowie die Ablichtung der Fenster mit der dazugehörigen Beschriftung. Sehr passend war die musikalische Untermalung seines informativen Streifens, ebenso wie der Ausklang, in dem ein Paraglider den Berghang, auf dem das Bauwerk steht, schwebend verlässt.
Danach zeigten Doris und Cord von Restorff den Film „Unterwegs in Nepal“, ein Film, der aus Rohmaterial der Jahre 2022 und 2025 bestand. Zunächst sahen wir wichtige Kultstätten im Kathmandutal, bei denen eindrucksvollen Nahaufnahmen nicht zu kurz kamen. Starke Kontraste zwischen dem staubigen und dichten Straßenverkehr und den kulturellen Highlights wurden gezeigt, ebenso, wie Cola trinkende Affen und Handwerker bei ihrer Arbeit. Besonders hervorzuheben aber waren die Einblicke in den Schulalltag und die Kommentare einzelner Schülerinnen. Passende Musik unterstrich das Gezeigte – wer möchte da nicht, angeregt durch diesen Film, eine Reise in das ehemalige Königreich im Himalaya unternehmen?
Wie schon öfter hat Rainer Meyer eine Reihe von lehrreichen Streifen aus dem Internet zur anregenden Diskussion mitgebracht. Es handelte sich dabei um präzise gezeigte Nachbearbeitugsmöglichkeiten mit der Software von Edius oder DaVinci Resolve, und zwar um die Angleichung von Helligkeiten, die Änderung von Kontrasten, die Vergrößerung von Überstrahlungen, die Formatänderung von 16:9 zu 21:9 und einige andere Manipulationen.
Zwei weitere Beiträge aus der Reihe „Karambolage“, die in ARTE zu sehen sind, standen auf dem Programm. Sehr witzig und lehrreich gemacht, wurde, zumindest für den normalen deutschen Zuschauer, gezeigt, wie ausländische Namensschreibweisen in Frankreich und Polen begründet werden.
Der letzte Beitrag war ein Beispiel für Morphing. Eindrucksvoll, mit einer entsprechenden Software gemacht, sahen wir die Veränderung einer männlichen Person vom ersten bis zum hundertsten Lebensjahr.