22. November

18:00 Uhr

DJK-Ost


Bericht vom 22. November 2022

Doris von Restorff begrüßt die Anwesenden und berichtet über den Filmabend in der Emmauskirche, auch in Hinblick auf die Besucherzahlen und den finanziellen Erfolg.

Der erste Beitrag des Abends von Ulrich Streit hieß „Ninas Traum“. Es handelte sich um einen animierten Film, der in einem anregenden Erzählstrang den Traum der 13-jährigen Nina zeigt. Die Avatare wandern durch eine Ausstellung mit Mandelbrod-Bildern, treffen auf Ludwig von Baden und Schwertkämpfer, sowie finden sich in ägyptischen Grabkammern wieder. Eine sehenswerte Handlung, aufwändige Innenarchitektur und Kostüme wurden gezeigt, verbunden mit passenden Dialogen. Sehr naturalistisch programmiert – vermutlich eine Sisyphusarbeit – Sisyphus soll ja angeblich bei seinen Bemühungen glücklich gewesen sein, wir hoffen, dass es bei Ulrich ebenso war.

Eleonore Güntzel hatte einen Film über Dubai im Gepäck. Wir waren alle von der umfassenden Berichterstattung und den gekonnten Einstellungen begeistert. Es waren Bilder einer Reise im Mai 2022, gefilmt mit einer Osmo Pocket, ergänzt durch wenige Aufnahmen von 2011 und 2016. Trotz der kurzen und feststehenden Brennweite sah man formatfüllende Bilder. Neben der eindrucksvollen Architektur war auch „Kamel-Uschi“ mit ihren einhöckrigen Lieblingen zu sehen – eine erheiternde Abwechslung in einem gelungenen Film.

Dirk Pel zeigte die Ergebnisse einer Software, die zur Beseitigung oder Reduzierung von Neben- und Hintergrundgeräuschen geeignet ist. Bei „DaVinci Resolve“ kann man den gewünschten Prozentsatz der zu beseitigenden Geräusche wählen, die bei der Sprachwiedergabe stören. Bei hohen Reduzierungsgraden (100%), wirkt die Stimme allerdings sehr fremd. Für die Geräuschreduzierung neben Musikstücken ist die Software nicht geeignet. Wir sind Dank Dirk schlauer geworden. 

Helmut Henzler stellte einen Service von Apple für das iPad und iPhone vor. Das Angebot besteht darin, eine Bilderserie oder eine Serie bewegter Bilder zu einem Film zusammen zu schneiden. Auf der Basis von Geodaten und gewählten Themen (z.B. Blumen, Badefreuden an der See, Portraits, etc.) entsteht ein Film mit einem Titel, Musikstücken, die die „KI“ für geeignet erkannt hat. Über einige Parameter, wie die Filmlänge oder die Abwahl von Bildern kann der Benutzer in die Produktion eingreifen. Interessant für Leute, die das zeitaufwändige Schneiden von Filmen scheuen – nichts für Mitglieder eines Videoclubs. Danke für die Informationen.

Zum Schluss zeigte Peter Guhl einen Filmentwurf, den er im Jahre 2016 in der Messehalle 3 in Rheinstetten aufgenommen hatte. Wir sahen Modellzüge, vor allem aber Dampflokomotiven in Bewegung, aber auch Dampfschiffe oder Dampfmaschinen, die sicherlich in jahrelanger Arbeit hergestellt worden waren. Sehr schöne Bilder; wir wünschen dem Peter weiterhin eine glückliche Hand bei der Kürzung und Kommentierung des gezeigten.

 

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