Events 2019

3. Februar 2019

Karlsruher Kino-Event strahlt seit 10 Jahren

Immer zu Jahresbeginn fiebert unser Karlsruher Film- und Videoclub (KFVC) einem besonderen Ereignis entgegen: unser Auftritt in einem großen Kino, dem City-Universum in Karlsruhe. Wochenlang bereiten unsere aktiven Filmer diese Matinee vor. Kurz und spritzig sollen die Filme sein, aus fernen und geheimnisvollen Welten, aber auch lokale Reportagen besonderer Ereignisse aus Karlsruhe. Vor Publikum ausgestrahlt werden darf ein Film erst, wenn dieser nach vereinsinterner Diskussion für gut befunden wurde. Konstruktive Kritik ist eine absolute Stärke unseres Clubs. Tipps, Anregungen und Ideen der Clubmitglieder sind bei uns selbstverständlich. So wird mancher Film danach viel spannender erzählt.

 

Bild: Rainer A. Meyer
Bild: Rainer A. Meyer

Auf diese Weise haben wir es am 3. Februar 2019 zum zehnten Mal geschafft, Jahr für Jahr eine Kino-Matinee nur mit eigenen Filmen auszurichten. Für die Gestaltung des Vorspanns mit Club- und BDFA-Logo sowie Filmausschnitten hat Dirk Pel immer wieder kreative, originelle Ideen. Alle Filme pegelt er farbgetreu nach HDTV-Norm Rec.709 ein. Unterschiedliche Lautstärken bringt er mithilfe der professionellen Lautstärkemessung EBU-R128 (integriert in EDIUS und DaVinci Resolve) auf ein einheitliches Niveau. Jegliches Nachregeln während der Vorstellung entfällt! Den so vorbereiteten Stick verbindet er mit dem Kino-Media-Player plus Kinoprojektor - und los geht‘s. Für die Autoren und die mehr als 170 Gäste heißt es nun: zurücklehnen und genießen.

Bild: Rainer A. Meyer
Bild: Rainer A. Meyer

Das Programm unserer neun Filme eröffnet George Kleinert mit „Hands on". Die Projektion des Medienkünstlers Jonas Denzel nutzt Hände, die effektvoll Fenster und Fassade des Schlosses zum Klatschen, Trommeln und Klavierspielen bringen. Eine Performance als Höhepunkt der Karlsruher Schlosslichtspiele im Sommer 2018. Spektakulär sind die Bilder von Heiko Herzig bei seinem Drachenflug in den französischen Alpen. Aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen, tragen die Winde ihn über Gipfel und Seen mit herrlicher Aussicht bis zum Montblanc. Rainer Meyer führt nach Schlesien und Süd-Polen, Breslau und Krakau - Städte, die ihren historischen Charme wieder erlangt haben. Im Gegensatz dazu düstere Bilder von Auschwitz, die keinen Besucher unberührt lassen. Dass man einen aufgelassenen Steinbruch sinnvoll nutzen kann, zeigt der Film von Karin und Gert Rüfer. In den Carrières de Lumières in der Nähe von Les Baux-de-Provence haben sie Projektionen von Werken der Maler Brueghel, Bosch und Arcimboldo zu einem beeindruckenden Film verarbeitet. Vom französischen Süden geht es mit Dirk Pel in den kalten Norden an die Ostküste Grönlands. Grandiose Landschaftsbilder, knackende Eisschollen und mächtige Eisberge versetzen die Zuschauer in Staunen. Um etwa 30.000 Jahre zurückversetzt fühlen sich die Kinobesucher während eines Films über die 1994 entdeckte Chauvet-Höhle in der Ardèche. In einer faszinierenden Dokumentation dieses Weltkulturerbes stellt Dr. Ulrich Streit einzigartige Tierzeichnungen vor. Wer kann sich das Leben in einem afrikanischen Slum vorstellen? Der Film „Alltag im Slum von Mathare Valley in Nairobi" von Doris & Dr. Cord v. Restorff blickt dahinter. Kaum zu glauben, wie die Bewohner ihre menschenunwürdigen Lebensbedingungen ertragen können. Fast mystisch ist der Film von Jörg Koehler über die „Erzogenen Gärten Japans". Die Anordnung von Pflanzen, Wasserläufen und Steinen ist seit Jahrhunderten genau festgelegt, strahlt Ruhe aus, die Besucher in den Bann zieht und Gelassenheit in einer hektischen Welt vermittelt. Ein lokales Thema beendet die Matinee. Eleonore Güntzel verknüpft die besondere Atmosphäre des Weihnachtsmarktes in geschickter Montage mit Musikkapellen und Choreinlagen von Gotthilf Fischer. Der lang anhaltende Applaus bestärkt uns Filmer, diesem schönen Hobby weiter treu zu bleiben. Dank guter Pressearbeit bekommen wir stets gut platzierte Ankündigungen in der lokalen Zeitung. Allen Clubs sei geraten, solche Kontakte gut zu pflegen. Traditionell begießen wir nach einem gemeinsamen Mittagessen unseren schönen Erfolg nach dem Motto „KFVC – Unser Club!“.

Text: Doris von Restorff, Eleonore Güntzel 

 

29. Januar 2019

Dank für lange Mitgliedschaft

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 29. Januar 2019 konnte unsere 1. Vorsitzende Doris v. Restorff drei Mitglieder ehren. Werner Mahl nahm die Urkunde seiner Frau Brigitta für 20 Jahre Mitgliedschaft entgegen. Georg Stumpf ist ebenfalls seit 20 Jahren, Dirk Schneider seit 10 Jahren Mitglied im KFVC. Doris v. Restorff überreichte die Urkunden und dankte den Jubilaren für ihre langjährige Mitgliedschaft im Karlsruher Film- und Videoclub.

Bild: Eleonore Güntzel
Bild: Eleonore Güntzel
Veranstaltungen des KFVC
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Mitglied im:

http://www.filmboard-karlsruhe.de
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http://www.bdfa-lvbw.de
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http://www.bdfa.de
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Gemafreie Musik für Hobby-Filmer
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